ästhetische & funktionelle Nasenchirurgie


 

Die Korrektur der Nase kann aus ästhetischen oder funktionellen Gründen erfolgen. Bei ästhetischen Korrekturen geht es meist darum, die Nase harmonisch zum Gesicht passend zu modellieren. Hierzu ist es meist notwendig, Nasenrücken und Nasenspitze schmaler zu gestalten, einen Nasenhöcker abzutragen und die Nasenspitze anzuheben. 

Bei der funktionellen Nasenkorrektur wird die Atmungsfunktion der Nase verbessert bzw. wiederhergestellt.

Unserer operativen Maßnahmen führen wir so schonend wie möglich durch. Insbesondere bei ästhetischen Beeinträchtigungen reichen oft schon kleine Korrekturen aus, um das gewünschte optimale Ergebnis zu erzielen.

Unsere besondere Kompetenz im Bereich der ästhetischen bzw. funktionellen Nasenchirurgie, begründet sich aus der über 23jährigen Erfahrung von Dr. med. Peter Uhlmann als Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und der Zusammenarbeit mit Ulrich Möckel, Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde & Inhaber einer HNO-Privat-Facharztpraxis in Münster.


Ulrich Möckel - einer der erfahrensten Experten im Bereich Nasenchirurgie in Deutschland – stellt im folgenden wesentliche gesundheitliche und medizinische Zusammenhänge im Sektor Nasenchirurgie vor:

 

Ästhetik und Funktion im Einklang

 

Ziel der heutigen Nasenchirurgie ist es, bei einer Operation die Ästhetik und die Funktion der Nase in Einklang zu bringen. Denn was würde Ihnen als Patient eine schöne gerade Nase nützen, wenn Sie fortan nur noch eingeschränkt durch die Nase atmen könnten?

 Umgekehrt haben funktionelle Einschränkungen oft auch Auswirkungen auf die äußere Form der Nase. Zum Beispiel kann eine Nasenscheidewandverkrümmung nicht nur die Atmung beeinträchtigen, sondern zudem dazu führen, dass die Nase sichtbar schief ist. Bei einer Operation, die die Funktion verbessert, sollten daher die Auswirkungen auf das Aussehen der Nase miteinbezogen werden.

 

Damit die Nasenkorrektur gelingt, sind eine umfassende Beratung des Patienten und eine sorgfältige Planung des Operateurs notwendig. Aber auch das Verhalten nach der Operation und eine realistische Einstellung des Patienten sind sehr wichtig: Gute Nasenchirurgen werden Sie darüber informieren, dass die angestrebte Nasenform nicht immer zu erreichen ist – trotz sorgfältiger Planung und einer guten Operationstechnik. Von Eingriffen, die zu einer Beeinträchtigung der Nasenfunktion führen könnten, wird er Ihnen abraten.

 

Weiterhin wichtig ist, dass sich Ihre neue Nasenform harmonisch in das Gesamtbild Ihres Gesichts einfügt. Dies ist häufig schon durch minimale Veränderungen zu erzielen. Die Nase sollte im Anschluss auf keinen Fall „operiert“ aussehen. Auch, um eine spätere Heilung zu begünstigen, werden in der modernen Nasenchirurgie Operationen so schonend wie möglich durchgeführt.

 

Korrektur nach Voroperation

 

Nicht immer reicht eine Operation aus, um das gewünschte ästhetische Ergebnis zu erzielen oder die Funktion nachhaltig zu verbessern. Durch die Fortschritte im Bereich der Nasenchirurgie, zum Beispiel die Planung am Computer, ist heute eine Nachkorrektur nicht die Regel. Dennoch kann es in Einzelfällen vorkommen, dass die gewünschte Nasenform trotz sorgfältiger Arbeit und guter Vorplanung nicht exakt erreicht wird.

 

Dies liegt daran, dass nicht alle Faktoren von ärztlicher Seite beeinflusst werden können. So entscheiden auch die Wundheilung und Narbenbildung, die Struktur des Gewebes und die Elastizität der Haut, ob das angestrebte Ergebnis erzielt wird. In den seltenen Fällen, in denen das Ergebnis nicht befriedigend ausfällt, kann nach etwa zwölf Monaten eine Korrektur durchgeführt werden. Im ersten Jahr sollte noch kein weiterer Eingriff erfolgen, da das Nasengewebe noch etwas geschwollen sein kann und das endgültige Ergebnis verzerrt.

 

Ästhetische Beeinträchtigungen

 

 Die Nase ist der Mittelpunkt des Gesichts – der hervorstechendste Teil sollte sie aber nicht sein. Ob wir ein Gesicht als schön empfinden, liegt vorwiegend an Augen, Mund- und Kinnpartie, den Wangen und dem Hautzustand. Die Nase sollte sich dem Gesamtbild unterordnen und nicht die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Sie sollte vielmehr den Blick zu Augen und Mund hinlenken.

 

Genau dort liegt das Problem bei unregelmäßig oder unansehnlich geformten Nasen. Der Blick des Betrachters bleibt an Verformungen und Höckern „hängen“, welche das Gesicht strenger oder insgesamt unausgeglichen wirken lassen. Das trifft auch dann zu, wenn Augen und Mund schön und symmetrisch geformt sind. Die Nasenform beeinflusst beträchtlich den Gesamteindruck. Schon kleinere Eingriffe an der Nase können daher das Gesicht sehr zum Positiven verändern.

 

Nicht jeder stört sich daran, wenn seine Nase nicht dem Ideal entspricht. Manche Frau trägt ihr eigenwilliges Profil so stolz wie einst Maria Callas. Der ein oder andere mag seine ungewöhnliche Nase, weil sie ein „Erbstück“ von Eltern oder Großeltern ist. Denn das Aussehen, das durch den Nasenknochen und den beweglichen Knorpel bestimmt ist, wird vererbt. Abgesehen natürlich von Krankheiten und Unfällen, die ebenfalls die Form verändern können.

 

Viele Menschen leiden jedoch unter ihrer ungewöhnlichen Nase. Schließlich sind die eigenen Möglichkeiten, ihr Aussehen zu verändern oder zu kaschieren, sehr begrenzt. Versteckt werden kann die Nase nicht, dafür ist sie im Gesicht zu präsent.

Allenfalls Kosmetik und die Frisur können etwas davon ablenken.

Daher gehören ästhetische Nasenkorrekturen zu den häufigsten Schönheitsoperationen überhaupt.

 

Die Nasenoperation

 

Heutige Nasenkorrekturen haben zum Ziel, sowohl das Aussehen, als auch die Funktion der Nase zu verbessern. Eine Operation aus Gründen der Ästhetik sollte die Nasenatmung in keinem Fall beeinträchtigen. Eine funktionelle endoskopische Nasennebenhöhlenoperation (FESS) hingegen wird aus rein funktionellen Gründen durchgeführt, um einen chronischen Entzündungsprozess in den Nasennebenhöhlen zu beseitigen.

Vor jeder Nasenoperation steht die umfassende Beratung über den Ablauf sowie die Aufklärung über die möglichen Risiken und Komplikationen. 

 

Beratung

 

Vor einer möglichen Operation werden Sie ausführlich beraten. Auf dieses Gespräch sollten Sie sich vorbereiten. Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, Ihre Nase operativ verändern zu lassen, denken Sie darüber nach, wie Ihre Nase aussehen soll und was Sie sich von dem Eingriff erhoffen.

 

Eine Nasenoperation kann wesentlich zu einem harmonischeren Gesichtsausdruck beitragen. Viele Patienten sind danach sehr viel zufriedener mit ihrem Äußeren. Wenn Ihre Nasenatmung durch Polypen oder eine Nasenscheidewandverbiegung beeinträchtigt ist, kann ein Eingriff zusätzlich zu einer verbesserten Funktion beitragen. Sie sollten sich allerdings darüber im Klaren sein, dass eine Nasenoperation Ihr Leben nicht grundsätzlich verändern wird. Sie ist nicht dazu geeignet, Probleme in anderen Lebensbereichen zu lösen.

 

Um herauszufinden, wie Ihre neue Nase aussehen soll, werden digitale Fotos Ihres Gesichts eingesetzt, die wir gemeinsam am Bildschirm verändern, bis Ihre Nase Ihren Vorstellungen entspricht. Wir besprechen, ob die von Ihnen gewählte Formveränderung zu Ihrem individuellen Gesicht passt. Zum Beispiel reicht es bei Höckernasen oft nicht aus, nur den störenden Höcker zu entfernen. Meistens muss die Nasenspitze ebenfalls ein wenig verkürzt oder angehoben werden. Sonst würde die Nase später zu lang aussehen.

 

Anatomische Gegebenheiten und die Funktion können die Änderungsmöglichkeiten ebenfalls einschränken. Nicht jede gewünschte Form kann erreicht werden, da sie die Nasenatmung behindern könnte oder chirurgisch nicht umsetzbar ist. Um dies festzustellen, wird Ihre Nase genau untersucht: Welchen Formfehler weist sie auf? Wie ist Ihre Haut beschaffen? Wie sieht das Bindegewebe aus? 

 

Zu der Beratung gehört auch eine umfassende Aufklärung. Vorausgesetzt, der Operateur ist erfahren und wendet eine gute Technik an, sind Risiken und Komplikationen sehr selten. Wie bei jeder Operation können diese aber auch bei der Rhinoplastik auftreten. Selbstverständlich ist das Beratungsgespräch unverbindlich. Sie können sich zu Hause in Ruhe überlegen, ob Sie die Rhinoplastik durchführen lassen möchten.

 

Nach einer Operation

 

 Für den Erfolg einer Rhinoplastik sind Ihr Verhalten und die Kontrolle der Heilungsfortschritte in meiner Praxis ebenso wichtig wie die Operation selbst. Nach der Operation müssen Sie etwa eine Woche einen Gips tragen. Etwa zwei Wochen sollten Sie nicht arbeiten, sondern zu Hause bleiben und sich schonen. Worauf Sie darüber hinaus achten sollten, erfahren Sie hier.